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Rumpelstilzchen

Heute beschäftigen wir uns mit einen typisch deutschen Märchen, das uns die Gebrüder Grimm, sie waren Sprachwissenschaftler, überliefert haben:

Ein armer Müller behauptete gegenüber dem König, dass seine Tochter Stroh zu Gold spinnen könne. Obwohl das eine offensichtliche Lüge war, ließ der gierige König das Mädchen in eine Kammer sperren. Er drohte ihr mit dem Tod, falls sie bis zum Morgen das Stroh nicht verwandelt hätte.

Das Mädchen weinte verzweifelt, bis plötzlich ein kleines Männchen erschien. Es versprach zu helfen, sofern sie ihm ihren Schmuck gäbe. Zweimal rettete das Männchen sie, doch beim dritten Mal verlangte es ihr erstes Kind. Nachdem die Müllerstochter Königin geworden war und ein Kind geboren hatte, forderte das Männchen seinen Lohn. Die Königin flehte um Gnade, woraufhin das Männchen ihr drei Tage Zeit gab, seinen Namen zu erraten.

Sie schickte Boten aus, damit diese im ganzen Land nach ungewöhnlichen Namen suchten. Ein Bote beobachtete das Männchen im Wald beim Tanzen, während es laut sang: „Heute back ich, morgen brau ich, übermorgen hol ich mir der Königin ihr Kind.“ Sobald die Königin den Namen „Rumpelstilzchen“ aussprach, zerriss sich das Männchen vor Zorn selbst.

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